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Soziale Bildung: Wie wird man eigenständig und mit der Welt verbunden?

Veranstaltet von Psychologie Im Gespräch

Sonntag, 8. November 2026, 09:15Ortszeit (Zurich)
Im Schossacher 17Route
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Gesprächsmodule:
Samstag/Sonntag, 3./4.Oktober 2026,
9.15 –11.00
Kaffee
11.30 –13.00
Mittagessen

14.45 –16.30
Kaffee
17.00–18.30

Liebe Interessierte an sozialen und psychologischen Fragen

Herzliche Einladung zur Frage, wie man eigenständig handeln, denken und fühlen und gleichzeitig mit anderen und der Welt verbunden sein kann.

Der Soziologe Heinz Günter Vester hat in seinem Kompendium der Soziologie 2009 Band 1 im Kapitel 2 geschrieben, dass:Individualität nur auf der Grundlage von Gemeinschaftlichkeit und Gesellschaftlichkeit möglich ist. Menschen sind Einzelwesen und soziale Wesen zugleich. Als Individuum befindet man sich immer in einem Bezug zu Gemeinschaft(en) und Gesellschaft(en). Menschen wachsen schon durch ihre Mütter in ein soziales Umfeld hinein und können sich gar nicht ohne die Sozialität zu einem Individuum (ungeteilte Einheit) entwickeln. Die Sozialität ist eine natürliche Gegebenheit für den Menschen. Das Individuum existiert immer in sozialen und kulturellen Kontexten.

Wie entwickelt sich also der Einzelne im Zusammenspiel mit seinen Bezugspersonen zu einem Individuum, das sich in seinem sozialen Umfeld leicht bewegen kann? Wie entsteht ein soziales Interesse an anderen Menschen und ganzen Gemeinschaften und Gesellschaften, zu denen man sowieso gehört?

Das Leben eines Menschen gelingt gut, wenn ein Mensch im Zuge seiner Entwicklung zum Individuum sein soziales Umfeld richtig deuten und vielerlei Möglichkeiten entwickeln kann, sich in verschiedensten sozialen Situationen gut zurechtzufinden. Es erleichtert das Leben, wenn sich ein Mensch als soziales Wesen mit anderen Menschen wohl fühlen und daran interessiert sein kann, den anderen besser verstehen zu können.

Ist dieses soziale Interesse Teil der Individualität geworden, kann sich der Mensch mit anderen verbundener fühlen und deshalb eigenständig die sozialen Situationen meistern. Sieht sich ein Mensch hingegen wirkungslos im gemeinsamen Aufbau des sozialen Lebens, durch andere gar eingeschränkt oder bedroht, dann kann er das Leben nur teilweise eigenständig angehen und macht immer wieder scheinbar aufgezwungene Ausweichbewegungen. Darunter fallen Desinteresse, Langeweile, Ängstlichkeit, Rückzug, Ärger und Vorwurfshaltungen, Selbstbezogenheit, Mutlosigkeit, Minderwertigkeits- und Überlegenheitsgefühle Diese Hemmnisse im Lebensgefühl zeigen sich in der Berufsfähigkeit, in der Liebe und Partnerschaft und in der sozialen Beteiligung.

Wir sprechen über soziale Bildung, die ermöglichen kann, das Forschungsinteresse auf den anderen Menschen zu richten und die Lebensmelodien zu erkennen, die sowohl Eigenständig-keit als auch Verbundenheit mit anderen Menschen und der Welt erschweren.

Lic. phil. Diethelm Raff, Psychologe und Seminarleiter

Kosten für das Seminar (80.- SFr.) bar oder Konto: Raiffeisenbank: CH17 8080 8004 61499149 6

Verpflegung: 20 Franken am Seminarort, Dübendorf, Im Schossacher 17, 3. Stock - oder im Restaurant

Anmeldung bei www.soziale-bildung.ch, bei Fragen an [email protected], +41 56 664 2028, +41 79 457 13 20,

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